Plant Knowledge
Mais ist ein einjähriges, wärmeliebendes Gras, das innerhalb weniger Monate aus einem einzelnen Korn eine mehrere Meter hohe Pflanze entwickeln kann.
Für einen guten Ertrag benötigt er viel Sonne, einen warmen Boden, ausreichend Nährstoffe und vor allem eine erfolgreiche Windbestäubung.
Diese Seite behandelt Mais allgemein, legt den Schwerpunkt aber auf Popcornmais. Anders als Zuckermais wird Popcornmais nicht saftig und jung, sondern vollständig ausgereift und getrocknet geerntet.
Eine einzelne Maispflanze kann eindrucksvoll wachsen. Für einen vollständig gefüllten Kolben braucht sie jedoch Gesellschaft – oder zumindest sehr gewissenhafte Hilfe bei der Bestäubung.
Schnellübersicht
| Bereich | Empfehlung |
|---|---|
| Standort | Vollsonnig, warm und möglichst vor starkem Wind geschützt. |
| Boden | Tiefgründig, humos, nährstoffreich, gleichmäßig feucht und gut drainiert. |
| pH-Wert | Leicht sauer bis neutral, ungefähr pH 5,8–7,0. |
| Aussaat | Direkt ins Freiland säen, sobald der Boden ausreichend warm ist. Popcornmais keimt besonders zuverlässig bei Bodentemperaturen um etwa 15 °C. |
| Pflanzabstand | Je nach Sorte ungefähr 20–40 cm zwischen den Pflanzen. Nicht als einzelne lange Reihe, sondern als kompakten Block anbauen. |
| Bestäubung | Windbestäubung. Mehrere dicht benachbarte Reihen verbessern die Befruchtung der Kolben. |
| Wasser | Gleichmäßig feucht halten, besonders während Rispenbildung, Narbenaustritt und Kolbenfüllung. |
| Düngung | Mais hat einen hohen Stickstoffbedarf. Vor der Aussaat Kompost einarbeiten und während des Wachstums bei Bedarf nachdüngen. |
| Stützung | Meist nicht notwendig. Bei windiger Lage Erde um die Basis anhäufeln oder den gesamten Pflanzenblock seitlich sichern. |
| Zuckermais | Ernten, wenn die Körner prall sind und beim Anstechen eine milchige Flüssigkeit austritt. |
| Popcornmais | Vollständig ausreifen lassen. Ernten, wenn Hüllblätter trocken und die Körner hart und glänzend sind. |
| Trocknung | Kolben luftig nachtrocknen und regelmäßig probepoppen. Ideal sind ungefähr 13–14 % Kornfeuchtigkeit. |
Inhalt
- Wuchs und Aufbau
- Maisarten unterscheiden
- Sortenwahl und Reifezeit
- Aussaat und Keimung
- Pflanzabstand und Anordnung
- Lage, Sonne und Wärme
- Erde und Bodenvorbereitung
- Gießen und Mulchen
- Nährstoffe und Düngung
- Pflege und Standfestigkeit
- Blüte und Bestäubung
- Kreuzbestäubung vermeiden
- Mais im Topf
- Zuckermais ernten
- Popcornmais ernten und trocknen
- Krankheiten und Schädlinge
- Wetter- und Pflegeprobleme
- Saatgut gewinnen
- Fruchtfolge und Mischkultur
- Pflegekalender
- Probleme erkennen
- Kurzcheck
1. Wuchs und Aufbau
Mais gehört zur Familie der Süßgräser. Aus jedem ausgesäten Korn entsteht normalerweise ein kräftiger Hauptstängel mit langen, parallelnervigen Blättern.
Je nach Sorte, Standort und Nährstoffversorgung können die Pflanzen ungefähr einen bis über drei Meter hoch werden.
Wurzeln
Mais bildet ein faseriges Wurzelsystem. Ein großer Teil der aktiven Wurzeln liegt relativ oberflächennah.
Später entstehen an den unteren Stängelknoten zusätzliche Stützwurzeln. Sie verankern die hohe Pflanze und sollten nicht abgeschnitten oder durch tiefes Hacken beschädigt werden.
Männliche Blüten
An der Spitze der Pflanze entsteht die männliche Blütenrispe, auch Fahne oder Tassel genannt. Sie produziert große Mengen leichten Pollens.
Weibliche Blüten
Die weiblichen Blütenstände sitzen tiefer am Stängel und entwickeln sich später zu Kolben.
Aus dem oberen Ende der Hüllblätter wachsen lange Fäden, die Narbenfäden oder Silks. Jeder einzelne Faden führt zu einer möglichen Kornanlage.
Ein fehlendes Korn im Kolben ist botanisch gesehen meist kein geheimnisvolles Loch, sondern ein Narbenfaden, den kein Pollenkorn rechtzeitig erreicht hat.
2. Maisarten unterscheiden
Zuckermais
Zuckermais wird jung geerntet, solange die Körner weich, saftig und zuckerreich sind.
Nach der Ernte wird ein Teil des Zuckers rasch in Stärke umgewandelt. Frisch geernteter Zuckermais schmeckt deshalb am besten, wenn er möglichst bald verarbeitet wird.
Popcornmais
Popcornmais besitzt kleine, besonders harte Körner. Im Inneren befindet sich eine geringe Menge gebundenes Wasser.
Beim Erhitzen entsteht Wasserdampf. Der Druck steigt, bis die harte Schale aufbricht und die weiche Stärke schlagartig nach außen quillt.
Körner- und Mehlmais
Diese Maistypen werden vollständig ausgereift und trocken geerntet. Die Körner dienen beispielsweise als Tierfutter, Stärkequelle, Maisgrieß oder Mehl.
Babymais
Babymais wird sehr jung geerntet, bevor die Körner sichtbar anschwellen.
Er ist kein eigener botanischer Zwergmais. Häufig werden geeignete Sorten einfach sehr früh und dichter gepflanzt geerntet.
Ziermais
Ziermaissorten werden wegen ihrer auffälligen Kornfarben und Kolbenformen angebaut.
Manche Sorten sind zugleich Popcorn-, Mehl- oder Hartmaistypen. Ob sie kulinarisch geeignet sind, sollte anhand der Sortenbeschreibung geprüft werden.
Mais ist nicht gleich Mais. Der gewünschte Erntezeitpunkt wird bereits mit der Sortenwahl festgelegt – nicht erst mit dem Blick auf den fertigen Kolben.
3. Sortenwahl und Reifezeit
Mais braucht eine lange, warme Vegetationsperiode. Die Sortenwahl sollte daher zum lokalen Klima und zum verfügbaren Standort passen.
Für kühle oder kurze Sommer
- frühe oder mittelfrühe Sorten wählen
- auf angegebene Reifetage achten
- keine extrem hoch wachsenden Spätsorten verwenden
- warmen, windgeschützten Standort nutzen
- bei Popcornmais genügend Zeit zum Ausreifen einplanen
Popcornmais benötigt je nach Sorte häufig ungefähr 90–120 Tage bis zur vollständigen Reife.
Samenfeste Sorten
Samenfeste Sorten können grundsätzlich für die eigene Saatgutgewinnung verwendet werden, sofern keine unerwünschte Kreuzbestäubung stattgefunden hat.
Hybridsorten
F1-Hybriden können sehr einheitlich wachsen und bestimmte Resistenzen besitzen. Aus selbst gewonnenem Saatgut entstehen jedoch häufig sehr unterschiedliche Nachkommen.
Bei Popcornmais ist „früh“ keine nebensächliche Werbeaussage. Eine prächtige Pflanze mit halbreifen Körnern ist am Ende vor allem sehr aufwendig erzeugtes Vogelfutter.
4. Aussaat und Keimung
Mais wird am zuverlässigsten direkt am endgültigen Standort ausgesät, sobald der Boden warm genug ist.
Popcornmais keimt langsamer als viele Zuckermaissorten und sollte nicht in kalte, nasse Erde gelegt werden.
Zeitpunkt
In vielen Regionen Österreichs ist eine Aussaat ab Mitte oder Ende Mai sinnvoll. Entscheidend sind Bodentemperatur und Frostgefahr.
Der Boden sollte mindestens ungefähr 10 °C, für Popcornmais besser etwa 15 °C erreicht haben.
Saattiefe
In schwerem Boden werden die Körner ungefähr 2,5–3 cm tief gelegt. In lockerem, sandigem Boden können sie etwa 4–5 cm tief gesät werden.
Aussaat vorbereiten
- Boden gründlich lockern und von mehrjährigen Unkräutern befreien.
- Reifen Kompost oberflächlich einarbeiten.
- Saatstellen als Block oder Raster markieren.
- Je Saatstelle ein bis zwei Körner ablegen.
- Mit Erde bedecken und vorsichtig angießen.
- Bei mehreren Keimlingen später den kräftigsten stehen lassen.
Vorkultur
In kühlen Lagen kann Mais wenige Wochen im Haus vorgezogen werden. Verwendet werden einzelne, ausreichend tiefe Töpfe, damit die Wurzeln beim Auspflanzen möglichst wenig gestört werden.
Die Jungpflanzen werden nach Ende der Frostgefahr langsam abgehärtet und mitsamt möglichst ungestörtem Wurzelballen ausgepflanzt.
Zu frühe Aussaat gewinnt keinen Vorsprung, wenn das Korn zwei Wochen in kalter, nasser Erde liegt und dabei hauptsächlich Pilzen beim Frühstück hilft.
5. Pflanzabstand und Anordnung
Mais wird durch den Wind bestäubt. Die räumliche Anordnung ist deshalb ebenso wichtig wie der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen.
Als Block pflanzen
Statt einer einzigen langen Reihe wird Mais in einem kompakten Quadrat oder Rechteck aus mehreren kurzen Reihen angebaut.
Für Popcornmais sind mindestens vier benachbarte Reihen günstig. Dadurch kann Pollen aus mehreren Windrichtungen auf die Narbenfäden gelangen.
Abstand
Für Popcornmais sind ungefähr 20–30 cm Abstand zwischen den Pflanzen und etwa 45–60 cm zwischen den Reihen ein guter Ausgangspunkt.
Sehr kräftige Sorten erhalten mehr Raum. Kompakte Sorten können etwas dichter stehen.
Zu dichter Stand
- stärkere Konkurrenz um Wasser und Stickstoff
- dünnere und instabilere Stängel
- kleinere Kolben
- schlechtere Luftzirkulation
- schwächere Ausreifung in kühlen Sommern
Zu lockerer Stand
Stehen nur wenige Pflanzen weit voneinander entfernt, kann die Bestäubung unvollständig bleiben.
Bei sehr kleinen Beständen kann die Bestäubung von Hand unterstützt werden.
Mais möchte gleichzeitig Platz und Nachbarn. Das ist kein Widerspruch, sondern die praktische Konsequenz einer Pflanze, die ihren Pollen dem Wind anvertraut.
6. Lage, Sonne und Wärme
Sonne
Mais benötigt einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs, besser acht oder mehr Stunden direkter Sonne.
Im Halbschatten werden die Pflanzen häufig hoch und dünn, bilden kleinere Kolben und reifen später aus.
Wärme
Mais ist eine ausgeprägte Wärmekultur. Wachstum und Kornentwicklung beschleunigen sich bei warmen Tagen und ausreichend warmen Nächten.
Kühle Phasen verlangsamen das Wachstum und können dazu führen, dass späte Sorten vor dem Herbst nicht vollständig ausreifen.
Wind
Leichte Luftbewegung ist für die Bestäubung notwendig. Starke Böen können hohe Pflanzen jedoch umknicken oder entwurzeln.
Ideal ist deshalb ein sonniger, luftiger, aber nicht sturmexponierter Standort.
Wärmespeichernde Umgebung
Ein Beet vor einer Süd- oder Südwestwand kann in kühleren Lagen vorteilhaft sein. Die Wand speichert Wärme und bietet Schutz vor starkem Wind.
Der Wind soll den Pollen tragen, nicht die ganze Pflanze in das Nachbarbeet.
7. Erde und Bodenvorbereitung
Mais wächst am besten in einem tiefgründigen, humosen und nährstoffreichen Boden.
Die Erde sollte Feuchtigkeit speichern können und zugleich so locker sein, dass überschüssiges Wasser abläuft und die Wurzeln ausreichend Sauerstoff erhalten.
Vor der Aussaat
- Boden tiefgründig lockern
- reife Komposterde einarbeiten
- starke Verdichtungen beseitigen
- Wurzelunkräuter entfernen
- bei schweren Böden den Wasserabzug verbessern
pH-Wert
Ein leicht saurer bis neutraler Boden zwischen ungefähr pH 5,8 und 7,0 ist günstig.
Schwere Böden
Schwere Lehmböden speichern viel Wasser und Nährstoffe, können sich im Frühjahr aber nur langsam erwärmen.
Kompost und strukturstabile mineralische Bestandteile verbessern die Bodenstruktur.
Sandige Böden
Sandige Erde erwärmt sich schnell, trocknet aber ebenfalls rasch aus. Humus, Kompost und Mulch erhöhen die Wasserspeicherfähigkeit.
8. Gießen und Mulchen
Mais bildet innerhalb kurzer Zeit eine große Blattmasse und hat entsprechend hohen Wasserbedarf.
Trockenstress ist besonders während der Blüte und der anschließenden Kolbenfüllung problematisch.
Richtig gießen
- durchdringend statt nur oberflächlich gießen
- Wasser direkt auf den Boden geben
- bevorzugt morgens gießen
- zwischen den Wassergaben die Bodenfeuchte prüfen
- Staunässe vermeiden
- bei sandigem Boden häufiger kontrollieren
Besonders kritische Phasen
- Keimung und frühes Jugendwachstum
- Bildung der männlichen Blütenrispe
- Austritt der Narbenfäden
- Bestäubung
- Füllung und Wachstum der Körner
Wassermangel während des Narbenaustritts kann dazu führen, dass die Fäden zu spät erscheinen und ein Teil des Pollens bereits verloren ist.
Mulchen
Eine Mulchschicht aus Stroh, angetrocknetem Grasschnitt oder anderem geeigneten organischen Material hält die Erde gleichmäßiger feucht und unterdrückt Beikräuter.
Direkt an der Stängelbasis bleibt ein kleiner Bereich frei.
Ein hoher Maisbestand kann erstaunlich viel Wasser verdunsten. Große Blätter sind im Grunde sehr effiziente Solarpaneele mit angeschlossener Wasserrechnung.
9. Nährstoffe und Düngung
Mais zählt zu den stark zehrenden Kulturen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Stickstoffversorgung.
Grundversorgung
Vor der Aussaat wird reifer Kompost in die obere Bodenschicht eingearbeitet.
Frischer Mist sollte nicht unmittelbar vor der Aussaat verwendet werden. Er kann die jungen Wurzeln belasten und enthält möglicherweise keimfähige Unkrautsamen.
Nachdüngung
Wenn die Pflanzen ungefähr 25–40 cm hoch sind, kann bei schwachem Wachstum eine zusätzliche stickstoffbetonte Düngung sinnvoll sein.
Der Dünger wird nicht direkt an den Stängel gelegt, sondern mit etwas Abstand oberflächlich eingearbeitet und anschließend eingegossen.
Stickstoffmangel
Typisch sind blasse Pflanzen und eine V-förmige Vergilbung, die an der Spitze älterer Blätter beginnt und sich entlang der Mittelrippe nach unten ausbreitet.
Überdüngung
Zu viel Stickstoff fördert sehr weiches, dunkles Blattwachstum, kann die Standfestigkeit verschlechtern und die Reife verzögern.
Phosphor und Kalium
Phosphor und Kalium werden am sinnvollsten nach einer Bodenanalyse ergänzt. Eine vorsorgliche hohe Dosierung bringt nicht automatisch bessere Kolben.
Mais braucht viele Nährstoffe, aber keine mathematische Eskalation. Ein kräftiger Bestand wird durch passende Versorgung erzeugt, nicht durch das vollständige Entleeren des Düngersacks.
10. Pflege und Standfestigkeit
Unkrautkontrolle
Junge Maispflanzen reagieren empfindlich auf Konkurrenz um Wasser, Licht und Nährstoffe.
Der Boden wird regelmäßig flach gelockert. Tiefes Hacken ist zu vermeiden, weil viele Maiswurzeln nahe der Oberfläche verlaufen.
Anhäufeln
Sobald die Pflanzen größer werden, kann etwas lockere Erde um die Stängelbasis angehäufelt werden.
Dadurch werden die unteren Stützwurzeln bedeckt und die Pflanze besser im Boden verankert.
Stützen
In geschützten Lagen benötigt Mais normalerweise keine einzelne Stütze.
Bei starkem Wind können rund um den gesamten Block stabile Pfähle gesetzt und mit Schnüren verbunden werden. So wird der Bestand gemeinsam gestützt.
Seitentriebe
Manche Maissorten bilden Seitentriebe aus der Basis. Diese sogenannten Bestockungstriebe müssen normalerweise nicht entfernt werden.
Das Abschneiden erzeugt Wunden und verbessert den Hauptertrag nicht zuverlässig.
Mehrere Kolben
Je nach Sorte und Bedingungen bildet eine Pflanze einen oder mehrere Kolben.
Kleine zusätzliche Kolben müssen nicht vorsorglich entfernt werden. Die Pflanze reguliert einen Teil ihrer Belastung selbst.
11. Blüte und Bestäubung
Mais ist einhäusig: Männliche und weibliche Blüten befinden sich getrennt voneinander auf derselben Pflanze.
Männliche Blütenrispe
Die Rispe an der Spitze öffnet sich zuerst und gibt bei trockenem Wetter große Mengen Pollen ab.
Narbenfäden
Kurz danach treten aus den jungen Kolben lange, glänzende Fäden aus.
Jeder Faden ist mit einer einzelnen Kornanlage verbunden. Wird er bestäubt, kann an dieser Stelle ein Korn entstehen.
Windbestäubung
Der Pollen wird nicht hauptsächlich von Bienen, sondern durch Luftbewegung verbreitet.
Ein kompakter Pflanzenblock erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Pollen aus mehreren Richtungen auf die Narbenfäden fällt.
Bestäubung von Hand
Bei wenigen Pflanzen oder windstiller Lage kann die Bestäubung unterstützt werden.
- An einem trockenen Vormittag warten, bis die Rispen sichtbar Pollen abgeben.
- Pflanzen vorsichtig schütteln oder gegen den Stängel klopfen.
- Alternativ Pollen in einem sauberen Papierbeutel auffangen.
- Den frischen Pollen unmittelbar über die herausragenden Narbenfäden streuen.
- Vorgang an mehreren Tagen wiederholen, solange neue Fäden erscheinen.
Schlechte Kornfüllung
Fehlende oder unregelmäßig verteilte Körner entstehen häufig durch unvollständige Bestäubung.
Mögliche Ursachen sind zu wenige Pflanzen, Hitze, Trockenstress, starker Regen während der Pollenabgabe oder zeitlich schlecht abgestimmte Blüte.
Die Bestäubung dauert nur wenige Tage. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob aus einer imposanten Pflanze auch ein ordentlich gefüllter Kolben wird.
12. Kreuzbestäubung vermeiden
Verschiedene Maistypen können sich durch den Wind gegenseitig bestäuben.
Das ist nicht nur für die Saatgutgewinnung relevant. Bei Mais kann fremder Pollen auch Eigenschaften der Körner am aktuell wachsenden Kolben beeinflussen.
Zuckermais und Popcornmais
Wird Zuckermais durch Popcorn- oder Körnermais bestäubt, können die Körner härter und weniger süß werden.
Bei Popcornmais kann eine Kreuzung die Gleichmäßigkeit und spätere Poppeigenschaft beeinträchtigen.
Räumliche Trennung
Unterschiedliche Maistypen sollten möglichst weit voneinander entfernt angebaut werden.
In kleinen Gärten ist eine vollständige räumliche Isolation oft nicht realistisch.
Zeitliche Trennung
Alternativ werden Sorten so gewählt oder zeitversetzt ausgesät, dass ihre männlichen Blütenrispen zu unterschiedlichen Zeiten Pollen abgeben.
Zwischen den erwarteten Blütezeiten sollte ein deutlicher Abstand liegen. Wenige Tage reichen bei wechselndem Wetter nicht zuverlässig aus.
Nur eine Sorte anbauen
Die einfachste Lösung besteht darin, in einem Jahr nur einen Maistyp oder eine Sorte anzubauen.
Ein Gartenzaun ist für Maispollen eher eine höfliche Empfehlung als eine tatsächliche Grenze.
13. Mais im Topf und auf dem Balkon
Mais wächst am zuverlässigsten im Beet. Eine Kultur in großen Gefäßen ist jedoch möglich, besonders mit kompakten Sorten.
Gefäßgröße
Der Topf sollte möglichst groß und standfest sein. Für mehrere Pflanzen eignet sich ein breiter Pflanzkasten oder Kübel mit mindestens ungefähr 40–60 Liter Volumen.
Sehr hohe Popcornsorten benötigen deutlich mehr Wurzelraum und sind für kleine Töpfe ungeeignet.
Mehrere Pflanzen zusammen
Einzelne Pflanzen werden im Topf schlecht bestäubt. Mehrere Pflanzen sollten deshalb als kleine Gruppe oder in mehreren nebeneinanderstehenden Gefäßen kultiviert werden.
Bewässerung
Große Maispflanzen verbrauchen an heißen Tagen sehr viel Wasser. Kübel werden deshalb täglich kontrolliert.
Das Gefäß benötigt trotzdem ausreichend große Abzugslöcher. Dauerhafte Staunässe schädigt die Wurzeln.
Düngung
Im Topf werden Nährstoffe rasch verbraucht. Nach dem Anwachsen wird regelmäßig mit einem geeigneten Gemüsedünger versorgt.
Standfestigkeit
Das Gefäß muss schwer genug sein, um die hoch aufragenden Pflanzen auch bei Wind zu halten.
Bei Bedarf wird der gesamte Bestand an einer stabilen Konstruktion gesichert.
Mais im Topf ist möglich, aber keine besonders platzsparende Kultur. Die Pflanze interpretiert „Balkongemüse“ eher großzügig.
14. Zuckermais ernten
Zuckermais wird geerntet, bevor die Körner vollständig ausgereift und hart geworden sind.
Reifezeichen
- Narbenfäden sind überwiegend braun und trocken
- Kolben fühlt sich durch die Hüllblätter prall an
- Körner haben ihre sortentypische Farbe erreicht
- beim Anstechen tritt milchige Flüssigkeit aus
Milchreife testen
Ein kleines Stück des Hüllblatts wird vorsichtig geöffnet und ein Korn mit dem Fingernagel angestochen.
- Klare, wässrige Flüssigkeit: Kolben ist noch unreif.
- Milchige, cremige Flüssigkeit: optimaler Erntezeitpunkt.
- Dicke, teigige Masse: Kolben ist bereits überreif und stärker stärkehaltig.
Ernten
Der Kolben wird nach unten gebogen, gedreht und vom Stängel abgebrochen.
Zuckermais wird möglichst unmittelbar nach der Ernte gekocht, gegrillt, eingefroren oder anderweitig verarbeitet.
Der beste Zuckermais liegt nicht lange im Kühlschrank. Er wandert idealerweise vom Beet beinahe direkt in den Topf.
15. Popcornmais ernten und trocknen
Popcornmais wird vollständig ausgereift geerntet. Die Körner müssen hart sein und bereits einen großen Teil ihrer Feuchtigkeit verloren haben.
Reifezeichen
- Hüllblätter sind braun, trocken und papierartig
- Kolben fühlen sich fest an
- Körner sind prall, hart und glänzend
- Körner lassen sich nicht mehr mit dem Fingernagel eindrücken
- Stängel und Blätter beginnen deutlich abzutrocknen
So lange wie möglich ausreifen lassen
Die Kolben bleiben möglichst lange an der Pflanze, damit sie dort weiter trocknen können.
Vor längerem Regen, starkem Frost oder beginnender Fäulnis werden sie geerntet und im Haus fertig getrocknet.
Nachtrocknung
- Trockene Hüllblätter vollständig entfernen.
- Beschädigte oder schimmelige Stellen aussortieren.
- Kolben in Netzen oder luftigen Körben lagern.
- Warm, trocken und gut belüftet aufstellen oder aufhängen.
- Kolben regelmäßig drehen und kontrollieren.
Probepoppen
Die ideale Kornfeuchtigkeit liegt ungefähr zwischen 13 und 14 %.
Ohne Messgerät wird die passende Feuchtigkeit durch regelmäßige Popptests bestimmt.
- Etwa 20 Körner von einem Kolben lösen.
- Körner wie gewohnt erhitzen.
- Ergebnis und Zahl der ungeplatzten Körner beurteilen.
- Test nach einigen Tagen oder einer Woche wiederholen.
Noch zu feucht
Das Popcorn wird klein, zäh, unregelmäßig oder besitzt harte Ränder. Die Kolben müssen weiter trocknen.
Zu trocken
Viele Körner bleiben ungeplatzt, weil im Inneren nicht mehr genügend Wasserdampf entstehen kann.
Körner auslösen
Sobald das Popcorn gut aufspringt, werden die Körner mit einem festen Handschuh vom Kolben gerieben.
Lagerung
Die ausgelösten Körner werden in luftdichten Behältern kühl, trocken und dunkel gelagert.
Der luftdichte Behälter verhindert, dass das Popcorn während der Lagerung weiter austrocknet.
„Vollständig trocken“ ist bei Popcorn nicht ganz wörtlich zu nehmen. Ohne einen kleinen Rest Wasser im Korn gibt es beim Erhitzen keinen Druck – und ohne Druck nur enttäuschte Körner.
16. Krankheiten und Schädlinge
Maisbeulenbrand
Helle, später grau bis schwarz werdende, tumorartige Wucherungen an Blättern, Stängeln, Rispen oder Kolben können auf Maisbeulenbrand hindeuten.
Befallene Pflanzenteile werden entfernt, bevor die Wucherungen aufplatzen und schwarze Sporen freisetzen.
Stark befallenes Material wird nicht im normalen Gartenkompost entsorgt.
Maisrost
Rostfarbene, staubige Pusteln oder Streifen auf den Blättern können durch Maisrost verursacht werden.
Resistente Sorten, ausreichender Pflanzabstand und das Entfernen stark befallener Pflanzenreste reduzieren den Krankheitsdruck.
Blattflecken
Verschiedene Pilze können längliche oder unregelmäßige braune Flecken hervorrufen.
Dauerhaft nasse Blätter, dichter Stand und infizierte Pflanzenreste begünstigen viele Blattkrankheiten.
Maiszünsler
Die Raupen des Maiszünslers können sich in Stängel und Kolben bohren. Befallene Pflanzen knicken leichter ab.
Raupen am Kolben
Verschiedene Raupen können über die Kolbenspitze eindringen und an jungen Körnern fressen.
Beschädigte Bereiche werden bei der Ernte großzügig entfernt.
Blattläuse
Blattläuse sitzen häufig an jungen Blättern und Blütenrispen. Ein leichter Befall wird oft durch Nützlinge kontrolliert.
Schnecken
Schnecken können junge Keimlinge und Blätter stark beschädigen. Besonders gefährdet ist der Mais kurz nach dem Auflaufen.
Vögel und Mäuse
Vögel und Nagetiere können frisch ausgesäte Körner ausgraben. Eine vorübergehende Abdeckung schützt das Beet bis zum Auflaufen.
Vorbeugung
- gesundes Saatgut verwenden
- Mais erst in ausreichend warmen Boden säen
- Fruchtfolge einhalten
- ausreichenden Pflanzabstand wählen
- Pflanzenreste nach der Saison entfernen
- nicht zu tief zwischen den Pflanzen hacken
- Pflanzen regelmäßig kontrollieren
17. Wetter- und Pflegeprobleme
Kalte Erde
In kaltem, nassem Boden keimt Mais langsam oder ungleichmäßig. Körner können faulen, bevor sie die Oberfläche erreichen.
Kühle Nächte
Junge Pflanzen können bei kalten Temperaturen gelblich oder violett werden und ihr Wachstum vorübergehend einstellen.
Trockenheit während der Blüte
Wassermangel kann dazu führen, dass Narbenfäden verspätet erscheinen oder vertrocknen, bevor genügend Pollen angekommen ist.
Extreme Hitze
Sehr hohe Temperaturen und trockene Luft können die Lebensdauer des Pollens verkürzen und die Kornfüllung verschlechtern.
Starker Regen
Dauerregen während der Pollenabgabe kann Pollen auswaschen und die Bestäubung beeinträchtigen.
Windbruch
Hohe, weich gewachsene oder schlecht verwurzelte Pflanzen können bei Sturm kippen oder abbrechen.
Lagerung
„Lager“ bezeichnet das flächige Umknicken eines Bestands. Ursachen können Wind, aufgeweichter Boden, schwache Wurzeln oder übermäßige Stickstoffversorgung sein.
Mais wächst schnell, aber er holt verlorene Wochen nicht beliebig nach. Besonders Popcornmais braucht am Ende nicht nur Höhe, sondern genügend warmen Herbst für vollständig harte Körner.
18. Saatgut gewinnen
Saatgut kann von samenfesten Sorten gewonnen werden. Dafür müssen die Pflanzen vollständig ausreifen.
Kreuzungen beachten
Mais wird über weite Strecken durch den Wind bestäubt. Wachsen andere Sorten in der Nähe und blühen gleichzeitig, ist das Saatgut möglicherweise verkreuzt.
Auswahl
Saatkolben werden von mehreren gesunden, kräftigen und sortentypischen Pflanzen genommen.
Saatgut nur von einem einzigen Kolben zu gewinnen, verengt die genetische Basis stark.
Trocknung
Die Kolben werden vollständig getrocknet. Anschließend werden gesunde Körner ausgelöst und trocken, kühl und dunkel gelagert.
Popcorn als Saatgut
Unbehandeltes, keimfähiges Popcorn kann grundsätzlich erneut ausgesät werden. Für eine verlässliche Sortenechtheit muss der Bestand jedoch vor fremdem Pollen geschützt gewesen sein.
Ein schönster Kolben ist noch keine stabile Saatgutpopulation. Mais braucht für langfristig gesundes Saatgut mehrere Eltern, nicht nur einen fotogenen Einzelstar.
19. Fruchtfolge und Mischkultur
Fruchtfolge
Mais sollte nicht dauerhaft am selben Standort angebaut werden. Ein Wechsel mit Pflanzen aus anderen Familien reduziert die Anreicherung spezialisierter Schädlinge und Krankheitserreger.
Nach der Ernte
Stängel, Wurzeln und Blätter werden zerkleinert und nur dann kompostiert, wenn sie gesund sind.
Kranke Pflanzenteile werden getrennt entsorgt.
Untersaat
Zwischen noch jungen Maispflanzen können schnell wachsende, niedrige Kulturen angebaut werden. Sie müssen geerntet sein, bevor der Mais den Boden vollständig beschattet.
Die drei Schwestern
In traditionellen Mischkulturen werden Mais, Bohnen und Kürbis gemeinsam angebaut.
- Mais bietet den Bohnen eine Kletterstruktur.
- Bohnen können Stickstoff im Boden binden.
- Kürbis bedeckt den Boden und reduziert Verdunstung.
Der Mais muss jedoch bereits kräftig genug sein, bevor Kletterbohnen an seiner Basis ausgesät werden. Stark wachsende Bohnen können junge Maispflanzen zu Boden ziehen.
Die Stickstoffbindung der Bohnen steht dem Mais während derselben Saison außerdem nicht automatisch vollständig zur Verfügung.
Mischkultur ist ein System, kein dekoratives Zusammenstellen von Saatguttüten. Zeitpunkt, Sorte, Platz und Wuchsstärke müssen zueinander passen.
20. Pflegekalender
| Zeitraum | Arbeiten |
|---|---|
| Jänner | Sorten auswählen und besonders bei Popcornmais auf eine ausreichend frühe Reife achten. |
| Februar | Saatgut prüfen, Anbaufläche planen und räumliche Trennung zu anderen Maissorten berücksichtigen. |
| März | Bodenanalyse und Beetplanung durchführen. Für eine Aussaat im Freiland ist es noch zu kalt. |
| April | Boden vorbereiten und Kompost einarbeiten. In sehr kühlen Lagen gegen Monatsende mit kurzer Vorkultur beginnen. |
| Mai | Nach Erwärmung des Bodens blockweise aussäen oder abgehärtete Jungpflanzen nach Ende der Frostgefahr auspflanzen. |
| Juni | Bestand ausdünnen, Unkraut flach entfernen, mulchen und bei schwachem Wachstum nachdüngen. |
| Juli | Gleichmäßig gießen, Pflanzen bei Bedarf anhäufeln und auf erste Blütenrispen sowie Schädlinge achten. |
| August | Bestäubung beobachten und bei kleinen Beständen unterstützen. Während der Kolbenfüllung Trockenstress vermeiden. |
| September | Zuckermais ernten. Popcornmais weiter an der Pflanze ausreifen und trocknen lassen. |
| Oktober | Reife Popcornkolben vor anhaltendem Regen oder starkem Frost ernten und luftig nachtrocknen. |
| November | Popptests durchführen, ausreichend getrocknete Körner auslösen und luftdicht lagern. |
| Dezember | Ertrag, Reifezeit und Poppeigenschaften dokumentieren. Saatgut trocken und kühl lagern. |
21. Häufige Probleme erkennen
| Beobachtung | Mögliche Ursache und Maßnahme |
|---|---|
| Körner keimen nicht | Boden zu kalt oder zu nass, altes Saatgut, Vogelfraß oder Fäulnis. Bodentemperatur und Saatgut prüfen. |
| Junge Blätter gelb oder violett | Kälte, Wurzelstress oder zeitweise schlechte Phosphoraufnahme. Auf wärmeres Wetter warten und Staunässe vermeiden. |
| Ältere Blätter mit gelber V-Zeichnung | Möglicher Stickstoffmangel. Bodenversorgung prüfen und bei Bedarf maßvoll nachdüngen. |
| Pflanzen bleiben klein | Zu wenig Sonne, kalter Boden, Nährstoffmangel, Wurzelkonkurrenz oder Trockenstress. |
| Pflanzen kippen um | Wind, lockerer oder vernässter Boden, schwache Wurzeln oder übermäßige Stickstoffversorgung. Anhäufeln und Bestand sichern. |
| Kolben haben viele leere Stellen | Unvollständige Bestäubung. Künftig blockweise pflanzen, ausreichend gießen und Bestäubung von Hand unterstützen. |
| Nur die Kolbenspitze bleibt leer | Teilweise unvollständige Bestäubung oder Trockenstress während des späten Narbenaustritts. |
| Narbenfäden vertrocknen sehr früh | Hitze oder Wassermangel. Boden gleichmäßig feucht halten. |
| Kolben bleiben klein | Zu dichter Stand, Nährstoffmangel, Trockenstress, schlechte Bestäubung oder zu wenig Sonne. |
| Wucherungen an Kolben oder Stängeln | Möglicher Maisbeulenbrand. Wucherungen vor der Sporenreife entfernen und nicht normal kompostieren. |
| Orangebraune, staubige Flecken | Möglicher Maisrost. Stark befallene Blätter entfernen und künftig resistente Sorten wählen. |
| Popcorn ist zäh und unregelmäßig | Körner enthalten noch zu viel Feuchtigkeit. Weiter luftig trocknen und später erneut testen. |
| Viele Popcornkörner platzen nicht | Körner möglicherweise zu trocken, beschädigt, unvollständig ausgereift oder ungeeignet verkreuzt. |
| Körner oder Kolben schimmeln | Zu feucht geerntet oder schlecht belüftet gelagert. Betroffene Körner vollständig entsorgen. |
22. Kurzcheck für gesunden Mais
- ☐ früh genug reifende Sorte gewählt
- ☐ vollsonniger und warmer Standort
- ☐ Aussaat erst in ausreichend warmen Boden
- ☐ Mais als kompakter Block statt Einzelreihe gepflanzt
- ☐ ausreichender Abstand zwischen den Pflanzen
- ☐ tiefgründige, humose und gut drainierte Erde
- ☐ vor der Aussaat Kompost eingearbeitet
- ☐ während des Wachstums ausreichend Stickstoff verfügbar
- ☐ Boden gleichmäßig feucht gehalten
- ☐ während Blüte und Kolbenfüllung kein Trockenstress
- ☐ Wurzeln nicht durch tiefes Hacken beschädigt
- ☐ Pflanzen bei Wind angehäufelt oder gemeinsam gestützt
- ☐ Bestäubung beobachtet und bei Bedarf unterstützt
- ☐ andere Maissorten räumlich oder zeitlich getrennt
- ☐ Zuckermais in der Milchreife geerntet
- ☐ Popcornmais vollständig ausreifen lassen
- ☐ Popcornkolben warm und luftig nachgetrocknet
- ☐ Poppeigenschaft vor dem Einlagern getestet
- ☐ Körner anschließend luftdicht gelagert
Mais ist keine komplizierte, aber eine konsequente Pflanze: Wärme zum Start, Wasser und Nährstoffe für das Wachstum, Nachbarn für die Bestäubung und genügend Zeit für die Reife. Fehlt einer dieser Punkte, lässt sich das am Kolben meist erstaunlich genau ablesen.
Sources & further reading
- University of Minnesota Extension: Growing popcorn in home gardens
- University of Minnesota Extension: Growing sweet corn in home gardens
- Royal Horticultural Society: How to grow sweetcorn
- Iowa State University Extension: Growing and harvesting popcorn
- Utah State University Extension: Popcorn in the garden
- Oregon State University Extension: Wind pollination in corn